Bilder von Beatrice Weineck und Ursel Vinzens

Ursel Vinzens interessiert sich für das ganze Große und für das Detail. Eben der großen Übersicht und jenem kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit, der dann als tatsächlich Vorhandenes kaum noch erkennbar ist. Sie orientiert sich an der Natur. Was sie malt kann man – wenn man denn genauer hinsieht – dort auch wieder finden. Darüber schweben und ins ganz Kleine gehen. Die totale Übersicht und das Molekül. Das scheinbare Chaos erhält Ordnung, wenn man sich nur weit genug entfernt. Punkte zerfließen zu Flächen, Flächen zu Figuren. …“… die Abstraktion, die ihr beim Betrachten erahnt …“ erschließt eine neue Realität. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Dicht heran oder weit entfernt.

Es gilt andere Welten zu entdecken. Die im Kleinen und die im Großen. Der Assoziation sind keine Grenzen gesetzt. Es braucht schon eine kleine Zeit Inhalte zu erkennen. Und es braucht noch mehr Zeit immer wieder neue, andere Inhalte zu entdecken. Ursel Vinzens malt und kollagiert „Wandel- Bilder“. Das sind Werke, die immer Neues entdecken lassen. Eine Reise von der Makro- in die Mikro- Welt (und zurück). Reisen in die Welt eben, die uns ganz nah – und vielleicht deshalb häufig auch so fern ist.

Beatrice Weineck war viel in der Welt unterwegs. Sie sah dabei Schönes und Böses, Zufriedene und Verzweifelte, Gewinner und Verlierer. Daraus entstanden zunächst einmal „nur“ Figuren. Die aber entwickelten plötzlich ein eigenes Leben.
 
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